Des Kaisers Getreue – Die Skodawerke
Die Skodawerke beliefern die gesamte österreichisch-ungarische Monarchie. Sie stellt für die Marine die Schiffsbewaffnung, für die U-Boot Türme die Maschinengewehre und für die Artillerie Mörser und Haubitzen her.
Der Gründer der Firma, Emil Skoda, wurde in Böhmen, dem heutigen Tschechien, geboren. Als junger Mann kauft er mit dem Erbe seiner verstorbenen Mutter und dem großen Reichtum seines Onkels, dem Kaiserlichen Arzt Joseph Skoda, die Firma - von da an unter dem Namen "Die Skodawerke" bekannt. Anfänglich produziert Skoda ausschließlich für die Friedensproduktion, Ende der 1880er Jahre steigt er immer mehr auf die Produktion von Waffen um. Emil Skodas Sohn Karl übernimmt 1909 die Leitung der Firma. Der erste Weltkrieg ist geprägt von bedeutenden Entwicklungen im Bereich der Kriegsführung und Waffentechnologie. In diesem Wettrüsten der großen Mächte prägt Skoda den Ersten Weltkrieg maßgeblich mit. Die Skodawerke beliefern die gesamte österreichisch-ungarische Monarchie. Sie stellt für die Marine die Schiffsbewaffnung, für die U-Boot Türme die Maschinengewehre und für die Artillerie größtenteils die schweren Mörser und Haubitzen her. Unter seiner Führung beauftragt die Armee die Werke mit dem berühmten 30,5cm Mörser, der den unaufhaltsamen Aufstieg der Skodawerke einläutet.